Strukturen: Jenseits von Afrika

In der Rondorfer Kulturkirche stellt Thunar Jentsch ab dem 30. November aus. Die in der Ausstellung gezeigten Bilder entstanden in den vergangenen fünf Jahren. Sie spiegeln die Eindrücke von Reisen des Künstlers nach Westafrika.

Die üppigen Formen und die Farbigkeit des Kontinents wie auch diverse kulturelle Phänomene lieferten Vorgaben für seine abstrakten Bilder. Dabei wird in einigen Werken die Grenze zwischen Malerei und Installation aufgehoben, indem Masken und Statuen mit einbezogen werden.

Thunar Jentsch studierte Vermessungstechnik und anschließend Völkerkunde, worin er auch promovierte. Fremde Länder, Gesellschaften und Kulturen kennenzulernen und zu verstehen und seine Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit mitzuteilen, wurde zu seinem Lebensinhalt. So machte er etliche Reisen nach Afrika, Neuguinea und andere Gegenden dieser Erde. Über seine persönlichen Erfahrungen und tief empfundenen Beziehungen zu den Menschen vor Ort hat er einige reich bebilderte Bücher veröffentlicht, sogar über so exotische Gegenden wie der Deutschen liebste Insel Mallorca oder die Lüneburger Heide.

Mit etwa Mitte dreißig begann Thunar Jentsch seine Eindrücke und Reflexionen in Bildern wiederzugeben. Er entwickelte dazu eine ganz besondere Bildsprache, um die Einflüsse aus den fremden Kulturwelten wiederzugeben. Lassen wir uns von den Werken dieses sympathischen Künstlers und kenntnisreichen Weltreisenden überraschen.

Termine zur Ausstellung, Öffnungszeiten:

montags bis freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr, nach Absprache auch Samstag & Sonntag (tel. vereinbaren m. Hr. Jentsch 0175 7561264)

Finissage:
Sonntag, 18. Januar 2026, ab 12:00 Uhr

Eintritt: frei

Kulturkirche Rondorf
Rondorfer Hauptstraße 45, 50997 Köln