Gerd Köster liest: Tiefkölsches und Hochdeutsches

Zugegebenermaßen könnte Gerd Köster auch das Telefonbuch vorlesen und würde seine Zuhörer:innen fesseln – schlicht mit Stimme, Sex-Appeal und Charisma. Der Sänger, Autor, Performer und gefragte Hörbuch-Sprecher bringt anstelle eines Telefonbuches allerdings dann doch lieber Bücher von bekannten Autoren und unbekannte Schätzchen mit. Er liest alte, aktuelle und zeitlose Geschichten und Gedichte von Heinz Weber, Christian Thill, Willi Ostermann, Woody Allen, Heinrich Böll, Gernhardt / Eilert / Knorr u. a. Tragische, komische, zornige, zotige, vornehme und bescheidene Alltagshelden führen uns aus dem alten Kölner Stadtteil Unter Krahnenbäumen über Irland und Südfrankreich auf (fast) alle Inseln dieser Welt. Zweisprachig, tiefkölsch und hochdeutsch. Über Kösters Sprecherqualitäten schrieb die „Buchkritik“:„Köster wechselt – je nach Stimmung und Figur – immer wieder die Tonlage und schafft so schon fast ein Ein-Personen-Hörspiel. Ein ganzes Ensemble von Sprechern könnte es kaum besser machen.“ Köster überzeugt mit seiner warmen und vollen Stimme mit dem tiefen, angerauten Tonfall. So füllt er jede Figur individuell mit Leben und verleiht ihr einen akustischen Charakter. Auch weil Gerd Köster als Vorleser „brennt“ – von innen nach außen – wie es sich gehört! Das Publikum wird sich brillant unterhalten und emotional angerührt fühlen und das zweisprachig – tiefkölsch und hochdeutsch.

1. März 2024
20 Uhr – Eintritt: 15 €

Ort:
bistro verde in der alten Schmiede   
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tickets unter 0221 93550417 oder info@walterscheidt.net

 

Foto: Bernd Delbrügge