Die Rosenmontagszug-Spange 2026

Tragen, was den Zoch bewegt

Der Kölner Rosenmontagszug ist für alle da. Und auch 2026 können alle Jecken ganz konkret etwas für den Zoch tun. Das Festkomitee Kölner Karneval bringt die Rosenmontagszug Spange in die zweite Runde. Wer sie trägt, zeigt nicht nur Haltung zu „seinem“ Zug, sondern hilft auch bei der Finanzierung.

Drei Varianten, ein Ziel

Optisch orientiert sich die Spange am großen „D’r Zoch kütt“ Schild, das traditionell zu Beginn des Zuges zu sehen ist. Es gibt sie in drei Ausführungen:

  • Bronze für 10 Euro

  • Silber für 25 Euro

  • Gold für 50 Euro

Wichtig für alle, die genau hinschauen: Alle Einnahmen fließen ohne Abzüge direkt in die Organisation des Rosenmontagszuges.

Ab morgen unterwegs: Verkaufsteams in der City

Mit dem Start des Straßenkarnevals sind die mobilen Verkaufsteams wieder in der Innenstadt unterwegs. Von Donnerstag bis Sonntag bewegen sie sich täglich zwischen Heumarkt, Neumarkt und Dom. Am Rosenmontag sind die Teams entlang des gesamten Zugweges unterwegs.

Bezahlt werden kann bar oder per PayPal. Erkennen kann man die Teams an den Rucksackflaggen mit der Aufschrift „Rosenmontagszug Spange“.

Feste Verkaufsstellen bleiben dabei

Wer lieber gezielt loszieht statt zu hoffen, einem Team zu begegnen, bekommt die Spangen weiterhin an festen Orten:

  • Kölner Theaterkassen

  • Dorint Hotel am Heumarkt

Neu in dieser Session: im offiziellen Shop

Zum ersten Mal ist die Rosenmontagszug Spange auch online im offiziellen Shop des Kölner Karnevals erhältlich. Unter www.koelnerkarneval.shop gibt es neben den Spangen auch Mottoschals, Festabzeichen sowie exklusiv für den Shop gestaltete Shirts und Hoodies.

Warum das Ganze nötig ist

Das Festkomitee weist schon länger darauf hin, dass die Kosten des Zuges kaum noch zu stemmen sind. Der Rosenmontagszug liegt inzwischen bei über 3,5 Millionen Euro pro Jahr. Stark gestiegen sind vor allem die Ausgaben für Sicherheit und Service, darunter Security, Absperrgitter, Tribünen und Sanitäranlagen. Dazu kommen immer anspruchsvollere Auflagen von Stadt und Behörden. Der Zug wird deshalb seit Jahren querfinanziert und an verschiedenen Stellen wird bereits gespart.

Umso mehr zählt jede Unterstützung, die direkt dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Kurz gesagt

Die Spange ist klein, aber die Idee dahinter ist groß: Verbundenheit zeigen, den Zoch möglich machen, Köln ein Stück Karneval sichern. Wer 2026 dabei sein will, kann es ab morgen auch ganz sichtbar tragen. (rp)

Foto: Festkomitee Kölner Karneval