Kölns langer Weg zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem NS

Am Donnerstag, 23. April (18:00 Uhr), lädt das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Appellhofplatz 23–25, unter dem Titel „Umkämpfte Erinnerung. Kölns langer Weg zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus“ zu einem „persönlich-politischen Gespräch“ zwischen dem Publizisten Martin Stankowski und der Historikerin Dr. Karola Fings ein. In der vom NS-DOK-Leiter Dr. Henning Borggräfe moderierten Veranstaltung geht es unter anderem um die Frage, wie sich in Köln seit den 1970er-Jahren allmählich eine kritische Beschäftigung mit den NS-Verbrechen durchgesetzt hat. Es geht ebenso darum, welche öffentlichen Debatten, Konflikte und Widerstände prägend für diesen Prozess gewesen sind. Fings und Stankowski blicken auch anhand von Fotos, Dokumenten und Objekten, etwa zur Gestapo-Zentrale im EL–DE–Haus, zum Messelager, zur Zwangsarbeit und Deportation der Sinti und Roma „auf den Streit um die NS-Vergangenheit in Köln von den 70ern bis in die 2000er-Jahre zurück“. Laut Ankündigung steht im Mittelpunkt „die entscheidende Rolle bürgerschaftlichen Engagements für die Entwicklung der Kölner Erinnerungskultur“. Der Ticketpreis beträgt 4,50 bzw. 2 Euro. Es wird um Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de gebeten. (eb)

