MARTIN SASSE & BRUNO MÜLLER QUARTETT

Bruno Müller – Gitarren | Martin Sasse – Piano | John Goldsby – Kontrabass | Hans Dekker – Schlagzeug
Martin Sasse
Martin Sasse hat im Laufe seiner Bühnenkarriere mit nahezu allen Größen im internationalen Jazz zusammengearbeitet und zählt lange schon selbst zu den herausragenden Jazz-Pianisten in Europa. Er hat über zwanzig Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und spielt als Gast auf zahllosen Aufnahmen und bei Konzerten weltweit. Legenden des Jazz prägten seinen Weg, darunter Steve Grossman, Al Foster, Lee Konitz und Jimmy Cobb. Für Billy Cobham und Hiram Bullock wechselte er vom Piano an die Hammond B3 und präsentierte sich als hervorragender Organist.
Das Martin Sasse Trio besteht in wechselnden Formationen bereits seit dreißig Jahren. Schon das erste Album „Here we come“ (2000) erhielt international beste Kritiken. Auf späteren Alben sind Vincent Herring, Miles Davis-Saxophonist Steve Grossmann, Peter Bernstein oder Harry Allen zu hören. Für das Album „Good Times“ mit Charlie Mariano erhielt das Trio den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Sasse spielte außerdem Tourneen und Konzerte, u.a. mit Dick Oatts, Joe Magnarelli, Ralph Moore, Dusko Gojkovich, Rick Margitza, Joe Magnarelli, Dennis Mackrel, Don Menza, Tom Brechtlein, Benny Bailey, Eric Alexander, Steve Davis, Bob Mintzer, John Fedchock, Gary Smulyan, Tony Lakatos, Hendrik Meurkens und war Pianist in Till Brönners Reihe „Talking Jazz“ in der Bundeskunsthalle in Bonn. Er begleitete große Stimmen wie Jane Monheit, Roberta Gambarini, Tierney Sutton, Janis Siegel, Bobby McFerrin und die „New York Voices“. Zu seinen regelmäßigen Partnern gehören Harry Allen, Scott Hamilton, Peter Bernstein und Philip Catherine.
Auch mit Weltstars aus Pop und Klassik hat Martin Sasse zusammengearbeitet, darunter Johnny Logan, Tommy Emmanuel oder Chris de Burgh. Er trat mehrmals in TV-Shows mit Jose Carreras auf und spielte mit Sting und den Bochumer Symphonikern auf die Europatournee „Symphonicity“. Mit Helge Schneider, Udo Jürgens und Udo Lindenberg gehörten auch einige der größten deutschsprachigen Entertainer zu seinen Spielpartnern. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie Anne-Sophie Mutter, Erivan Haub, Berthold Beitz oder der DFB, erfreuten sich ganz persönlich an Sasses Künsten.
Der hochgelobte Film „Blue“, der auf der Bremer „Jazzahead“ uraufgeführt wurde, begleitete über zwei Jahre Sasses musikalische Leben, u. a. im legendären Jazzclub „Smalls“ in New York und den berühmten Annex Sound Studios in Tokio. Seine Konzertreisen haben ihn durch ganz Europa, die USA, nach Asien und Afrika geführt.
Seit 2024 ist Martin Sasse Professor für Jazzklavier und Jazzkomposition an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Bruno Müller
In der Tradition amerikanischer Live- und Sessionmusiker wie Tommy Tedesco oder Lee Ritenour und inspiriert durch Künstler wie George Benson, Robben Ford, Eric Gale und Johnny Guitar Watson gilt Bruno Müller als einer der etabliertesten Gitarristen in Europa. Das Hauptmerkmal seiner musikalischen Persönlichkeit? Ganz klar sein filigranes Handwerk gepaart mit stilistischer Flexibilität zwischen Pop, Soul, Funk und Jazz. Vor allem aber: sein atemberaubender Groove.
1969 wird Bruno Müller in Köln geboren. Er beginnt 1982 mit dem Gitarrespielen und nimmt Unterricht bei Norbert Scholly, Peter O`Mara, Scott Henderson und Peter Bernstein. Sein Studium der Jazz-Gitarre in Köln bei Professor Frank Haunschild schließt er im Jahre 2000 mit Auszeichnung ab. Schon während der Studienzeit ist Bruno Müller in ganz Deutschland mit Soul-Coverbands unterwegs und begleitet viele namhafte Künstler der Pop- und Schlagerwelt: Gloria Gaynor, Jennifer Rush, Weather Girls, Stefan Raab, Sarah Connor, Max Mutzke, Lena Meyer-Landruth, Udo Jürgens, Marshall & Alexander, um nur einige zu nennen.
Schon Mitte der 90er Jahre spielt Bruno Müller Werbe-Jingles in Stefan Raab`s kleinem Dachstudio ein, wirkt später bei zahlreichen Raab-Produktionen mit und ist schließlich Gitarrist bei TV Total.
Mit seinem Freund, dem Bassisten Christian von Kaphengst gründet er im Jahr 2000 dann die Band `Café du Sport`, mit der er gleich den renommierten Hennessy-Jazzpreis gewinnt und zwei Alben veröffentlicht. Als Sideman spielt Bruno Müller im Laufe seiner Karriere für große Namen der internationalen Jazzszene: Till Brönner, Jeff Cascaro, Joe Sample, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Don Grusin, Randy Brecker und viele, viele mehr.
Eine weitere wichtige Station seines musikalischen Schaffens: die Zusammenarbeit mit der Isländischen Fusionjazz-Band Mezzoforte. Von 2007 bis 2014 ist er fester Gitarrist der Band, spielt die Alben “Volcanic“ und “Islands“ ein und tourt mit der Band quer durch die Welt.
Ab 2015 konzentriert sich Bruno Müller dann wieder mehr auf seine eigenen Projekte und bringt 2016 sein erstes Soloalbum “Inner Back Home“ heraus. Wobei man bei diesem Debut eigentlich eher von einem Familientreffen der jungen und lebendigen deutschen und internationalen Jazzszene sprechen müsste. Denn wenn Bruno Müller seine Freunde anruft, um mit ihnen zu jammen, geben sich mal eben Till Brönner, Max Mutzke, Jeff Cascaro, Joo Kraus, Magnus Lindgren und Frank McComb die Klinke in die Hand.
Über seine musikalische Arbeit als Live- und Studio-Musiker hinaus ist Bruno Müller auch als Musikpädagoge tätig. Im Zeitraum 2002 – 2004 ist er Dozent für Jazzgitarre an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und führt seine pädagogische Tätigkeit seit 2009 mit einem Lehrauftrag für Jazz/Rock/Pop-Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter.
John Goldsby
Von 1994 bis 2024 war John Goldsby Solo-Bassist der WDR Big Band. Von 1980 bis 1994 lebte Goldsby in New York City, er war eine feste Größe in der dortigen Jazzszene. Er ist Bassist und Bandleader, Komponist, Dozent und Autor
Zu den Alben der vergangen Jahre gehört Segment (Bass Lion, 2020) mit dem John Goldsby Trio (Goldsby, Billy Test am Piano und Hans Dekker am Schlagzeug — Musiker die Goldsby gern als „backbone“ (Rückgrat“) der Big Band bezeichnet); The Innkeeper’s Gun (Bass Lion, 2010), ein dynamisches Saxophon-Bass-Schlagzeug-Trio mit Jacob Duncan und Jason Tiemann, Space for the Bass (Bass Lion, 2009) mit Duo-, Trio- und Quartettformationen, Live at the Nachbar (Bass Lion, 2008), ebenfalls mit Duncan und Tiemann, und The Visit (Bass Lion, 2009) mit dem Pianisten Bill Dobbins. Das John Goldsby, Peter Erskine und Bill Dobbins Trio sind auf der hochgelobten Aufnahme Cologne (Fuzzy Music) zu hören.
Mit der WDR Big Band spielte Goldsby auf aktuellen Veröffentlichungen wie Homecoming (Vince Mendoza), Blue Soul (Dave Stryker / Bob Mintzer), Bombella (Abdullah Ibrahim), Symphonica (Joe Lovano), den mit einem Grammy ausgezeichneten Aufnahmen Avant Gershwin und For Ella (Patti Austin), Roots and Grooves (Maceo Parker), Channels of Energy (Antonio Sanchez) undBig Band Time (Paquito D’Rivera).
Goldsby ist Autor von „The Jazz Bass Book“, „Jazz Bowing Techniques for the Improvising Bassist“ und „Bass Notes“.
John Goldsby ist nicht nur aktiver Musiker. Seit Jahren unterrichtet er als Gastdozent am Konservatorium Maastricht, er gab Kurse an der Folkwang-Universität in Essen und der Musikhochschule Köln sowie in den USA am William Paterson College in New Jersey und der Long Island University. Dazu Jazzworkshops in der ganzen Welt: Sligo, London, UNT Tampa, North Texas State und im österreichischen Graz. Seit 1980 ist der erfahrene Musiker Kursleiter der sogenannten „Summer Jazz Clinic“-Workshops des Jazz-Saxophonisten Jamey Aebersold. Daneben schreibt er regelmäßig Beiträge für „Bass Magazine“.
Hans Dekker
Hans Dekker, Jahrgang 1969, wurde in Boekelo, Niederlande, geboren und machte schon 9-jährig erste musikalische Schritte als Schlagzeuger. Sein Vater, der auch Schlagzeug spielte, brachte ihm den Jazz nahe, indem er ihn zu einem Art Blakey Konzert mitnahm. Nach dem Schulabschluss studierte Hans Dekker am Amsterdamer Konservatorium und begann dann in der niederländischen und deutschen Jazzszene mit vielen namhaften Musikern und Orchestern zu arbeiten, z.B. Frits Landesbergen, Ack van Rooyen, Greetje Kauffeld, Rob Pronk, Jasper van’t Hoft, Jerry van Rooyen.
Er spielt regelmäßig mit Welt-Stars der Jazzmusik, wie z.B. Scott Hamilton, Lee Konitz, Dave Liebman, Nils Landgren, Hugh Masakela, Bob Brookmeyer, Dee Dee Bridgewater und weltklasse Ensembles wie z.B. The Metropole Orchestra, Brussels Jazz Orchestra, Dutch Jazz Orchestra, Jazz Orchestra of the Concertgebouw.
Seit 1995 war er Dozent am Konservatorium in Enschede, er ist regelmäßiger Gastdozent beim BundesjugendJazzOrchester und er war Gründungsmitglied des Concertgebouw Jazz Orchester, dem er acht Jahre lang angehörte.
Seit Januar 2005 ist er festes Mitglied der WDR Big Band
Tickets unter 0221 93550417 oder info@walterscheidt.net
Foto: Lena Semmelroggen, Peter Tümmers
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