AntoniterCityTours: Die Marienburg – zwischen Villenkolonie und Zahnarztträumen

Am Donnerstag, 20. August (18:00 Uhr, Treffpunkt: Ecke Marienburger Straße/Parkstraße, Tickets: 15,-/12,- Euro), führt Dr. Thomas van Nies durch Marienburg. Der Kölner Stadtteil verdankt seinen Namen der Villa Marienburg. Nach 1880 wurde sie zu einem der beliebtesten Ausflugslokale der Domstadt und Umgebung. Die „vornehmste Gartenstadt Kölns“ habe außerhalb des mittelalterlichen Stadtkerns vermögende „Baulustige“ angezogen, sagt van Nies. „Erstaunlich viele Villen in einem durchgrünten Viertel mit offener Bauweise sind neben zeitgenössischen Architekturen erhalten und machen einen Rundgang lohnenswert.“ Die Teilnehmenden werden informiert etwa über das römische Flottenkastell Alteburg, die „Deutschen Christen“, eine sozialistische Professorensiedlung und herrliche Villen vor allem des 19. Jahrhunderts. Auch, so der Kunsthistoriker, „ist der Ort anerkannt und von ärztlichen Autoritäten wegen seiner reinen erfrischenden Luft empfohlen“. Die AntoniterCityTours bitten um Anmeldung (antonitercitytours.de/kalender/). (eb)
Foto: Ralf Perey
