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Ein Kommentar von Helmut Thielen„Unger uns“

Wieder einmal halten Sie einen April-Bilderbogen in den Händen. 48 Seiten prall gefüllt mit lokalen Nachrichten, die man kennen sollte, will man im öffentlichen Leben im Kölner Süden „up to date“ sein. Stichwort neues Bezirksrathaus. Das Thema ist ja einer der vielen „Dauerlutscher“ hier im Kölner Süden. Was sollte hier in den letzten Jahren schon alles passieren, und was passierte: Nichts. Die letzte Aktion war das „Abrissbild“, das Gerda Laufenberg mit dem damaligen Dreigestirn gemalt hat. Es sollte das Rathaus nur wenige Wochen zieren. Und es ziert heute immer noch das Gebäude, fünf Jahre danach. Doch jetzt kommt Hoffnung auf. Zwar staunten die Juroren, dass das Siegerteam die „JSWD-Architekten“ nur 200 Meter entfernten vom Maternusplatz waren, doch was soll es. Das alles weitere wirklich teilweise in private Hände kommt und von der Gebäudewirtschaft zusammen mit einem Totalunternehmen durchgeführt wird, lässt hoffen. 2021 soll das neue Haus stehen. Wir lassen uns überraschen…

Architekturbüro vom Maternusplatz gewinnt den Wettbewerb für das neue Bezirksrathaus Eine Stadtloggia für Rodenkirchen

„Die Gewinner des Realisierungs-Wettbewerbs für den Neubau des Bezirksrathauses Köln-Rodenkirchen stehen fest: Es handelt sich um das Team des Architekturbüros „JSWD Architekten GmbH & Co. KG“ aus Rodenkirchen. Zu seinem General-Planerteam gehören „RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten“ aus Bonn und „TEN Ingenieure GmbH“ aus Aachen für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung, „construct. ING - Büro für Bauwesen GbR“ aus Dortmund für die Tragwerksplanung sowie „THOR Bauphysik GmbH & Co. KG“ aus Bergisch Gladbach für die Bauphysik. Von diesem Team stammt der Entwurf, den das Preisgericht der Stadt empfiehlt, umzusetzen…

Yannik Breuer. Foto: Privat.

Führungswechsel bei den Rodenkirchener ChristdemokratenYannik Breuer neuer OV-Vorsitzender, Oliver Kehrl führt den Stadtbezirk “

Die Mitglieder der CDU in Rodenkirchen und im gesamten Stadtbezirk haben die Zeichen auf Neustart gestellt. Zunächst wurde Yannik Breuer (24) mit der großen Mehrheit von 69 Prozent der Stimmen zum Ortsverbandsvorsitzenden gewählt. Der Jura-Student setzte sich in der Kampfabstimmung gegen die bisherige Amtsinhaberin Alexandra von Wengersky (53) durch…

„Der Bilderbogen lässt aus diesem Grund einen direkt Beteiligten und zwei Fans zu Wort kommen “Der 1. FC Köln gewinnt das Double - Poker um Eintrittskarten

„„Wir müssen am Millerntor spielen“, sagte Peter Weiand, der Präsident des 1. FC Köln, niedergeschlagen bei einer Besprechung vor dem letzten Meisterschaftsspiel 1978. Der 1. FC Köln führte die Tabelle nur aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses vor Borussia Mönchengladbach an. „Unsere Beschwerde wegen Ungleichheit der Chancen ist abgelehnt worden. Spielleiter Walter Baresel hat mir das eben mitgeteilt.“ „Ich glaube es nicht!“ entfuhr es mir. „Ich denke, Baresel ist unser Freund, haben Sie immer gesagt. Alle unsere Mitkonkurrenten haben gegen St. Pauli im Hamburger Volksparkstadion gespielt und dort gewonnen. Wir aber sollen am Millerntor spielen, wo St. Pauli zu Hause ist und viel stärker spielt als in dem großen Volksparkstadion…

Der Kult-Club aus der Südstadt feierte das Siebzigjährige auch mit einer stimmungsvollen Film-Matinee im Odeon„Fortuna ist für mich Heimat!“

„Die Fortuna rief – und viele, viele kamen. Es war die kölsche Film-Matinee zum 70-jährigen des Vereins, der im Februar 1948, exakt acht Tage nach dem 1. FC Köln im BAMAG-Casino in Bayenthal gegründet wurde. Von den damaligen Akteuren war zwar niemand mehr dabei, aber im Odeon-Kino war ein buntes Völkchen versammelt, das von Fortuna Edelfan Cornel Wachter durch den Mittag begleitet wurde. Der konnte unter anderen Kätchen Löring begrüßen, Helge Ulonska hatte sich leider krank gemeldet, dann waren da Ehrenpräsident Johannes Böhle, Dieter Kleinjohann vom Bauausschuss, der langjährige Schatzmeister Klaus Wolf und Erwin Aretz, der vierzig Jahre lang die Fortuna-Geschäftsstelle geleitet hat. Von den früheren Spielern ist „de Boor“ Friedhelm Otters zu nennen, Thomasz Bobel, Ralf Aussem, Hannsjörg Schneider, Ralf Schlösser, Hannes Linssen war Spieler und gleich dreimal Trainer bei Fortuna, nicht zu vergessen Hein Wimmer, der Mann mit dem „Aufstiegsfilm“. Dann sind noch der frühere Stadionsprecher Manni Dorschler zu nennen, und natürlich auch Karl-Heinz Vest, früher Express…

Themen und Rubriken
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In unserem Magazin finden Sie in zahlreichen Rubriken alle interessanten und relevanten Themen, rund um Rodenkirchen und die Stadtteile Godorf, Immendorf, Weiss, Rondorf, Sürth und Köln-Süd. Sowie die aktuellsten Sport-Events, Leserbriefe, Worte des Monats und die angesagtesten Termine für den laufenden Monat.

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Bilderbogen: Wir über uns

Die Zeitschrift „Rodenkirchen“ Kölner Bilderbogen gibt es jetzt im 56. Jahr.

Gegründet wurde sie von dem bekannten Kölner Zeichner, Karikaturisten und Journalisten Willy Key, als der Ende der Fünfziger Jahre nach Rodenkirchen ins Auenviertel zog und sich in den schönen Ort am Rhein verliebte. Die erste Ausgabe mit sechs Seiten erschien im April 1959, 672 weitere Ausgaben sollten bis heute folgen. Blättert man die ersten Jahrgänge des Bilderbogens durch, spürt man das „Herzblut“, mit dem Willy Key damals zu Werke ging. Er malte den Ort zwar in schönen Farben, ging aber auch durchaus kritisch mit der Politik in der damaligen selbstständigen Gemeinde Rodenkirchen um.

Leider war Willy Key, dessen bekannteste Karikatur Bundeskanzler Konrad Adenauer mit rund 14 Doktorhüten zeigt, kein langes Leben beschieden. Nach seinem Tod führte seine Witwe die Zeitschrift noch einige Jahre weiter, bevor sie das Blatt verkaufte. Die daraufhin folgende „Ära Liebig“ dauerte allerdings nur ein gutes Jahr, dann übernahmen Karl Heinz und Helmut Thielen den Verlag im Frühjahr 1982. Sie bauten Zeitschrift und Verlag mit Hilfe von Lesern und Inserenten behutsam auf und machten den Bilder-Bogen, im Volksmund auch „Rodenkirchener Blättchen“ genannt, zu dem, was er heute ist: das beliebteste Hochglanzmagazin im Kölner Süden. Meist ist der Bilderbogen nach Erscheinen nach wenigen Tagen vergriffen. Dann steigen deutlich unsere Internetzahlen auf www.bilderbogen.de. In fünfeinhalb Jahrzehnten haben wir unzählige Gesichter gezeigt, viel Redaktion geboten, stets einen aktuellen Veranstaltungskalender geführt und fast 700 stadtteilbezogene Titelbilder veröffentlicht. Eine hohe Leserbindung, ein großer Erfolg und eine vermehrte Nachfrage von Arztpraxen, Gaststätten, Friseuren und anderen Unternehmen mit Wartezonen haben uns veranlasst, die Auflage zum letzten Quartalswechsel um 25 Prozent auf 10.000 Exemplare zu erhöhen.

 

Der Bilderbogen gehört ohne Zweifel zu den beliebtesten Printmedien in Köln. Um diesen Anspruch auch in Zukunft erfüllen zu können, brauchen wir die Hilfe unserer Leser. Die von Unternehmen, die in unserer Zeitschrift inserieren, und die von kreativen Menschen, die uns den einen oder anderen Tipp oder Anregung geben können. Wenn Sie uns helfen wollen, nehmen Sie über helmut@thielen-koeln.de Kontakt auf.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Zeitschrift – ob im Internet oder in gedruckter Form. Ihre Bilderbogen-Redaktion